Mediation & Konfliktberatung

Auseinandersetzung, Kontroverse, Streit, Ärger, Problem, strittige Angelegenheit, Zwiespalt, Fehde, Krieg etc. - die deutsche Sprache kennt viele Worte für Konflikte. So schnell, wie ein zwischenmenschlicher Konflikt entsteht, lässt er sich jedoch meist nicht wieder lösen. 

Einsatzbereiche der Mediation

Mediation ist grundsätzlich für verschiedenste Konflikte geeignet. 

Gern unterstütze ich Sie als Mediatorin individuell bei der Konfliktlösung im privaten Umfeld, z.B. in Familie, Partnerschaft, Freundeskreis, Verein, Nachbarschaft usw. sowie im beruflichen Kontext, z.B. bei Teamkonflikten in einem Wirtschaftsunternehmen, aber auch bei Konflikten in Kindertageseinrichtungen, Schulen, Universitäten und öffentlichen Einrichtungen.

Lassen Sie uns darüber sprechen!

 

Ein Hinweis zu Corona:

Leider zwingt uns die Corona-Pandemie weitestgehend zu physischer Distanz. Dennoch kann die Mediation stattfinden! Ich biete Ihnen auch  die Möglichkeit, Ihre Mediation online durchzuführen, z.B. via Zoom. 

Mediation - was bedeutet das konkret?

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, mit dem sich Konflikte fair, nachhaltig und effektiv außergerichtlich lösen lassen. 

Als allparteiliche Mediatorin begleite ich Sie moderierend durch diesen Prozess, setze Impulse und zeige Ihnen einen fairen und nachhaltigen Weg zu einer Lösung des Konflikts auf. 

Die Mediation ist durch das Mediations-Gesetz (MediationsG) rechtsverbindlich geregelt und erhält so einen hohen Qualitätsanspruch. Inhalte dieses Gesetzes sind u.a. 

  • die Aus- und Fortbildung des Mediators
  • die Verschwiegenheitspflicht des Mediators
  • die Rahmenbedingungen des Verfahrens

Bei einer Mediation führe ich als allparteiliche und unabhängige Mediatorin die Konfliktparteien, auch Medianden genannt, durch den strukturierten Prozess der Mediation. 

Die Mediation folgt dabei einem festen Ablauf, der sich in fünf Phasen einteilen lässt

  1. Orientierung - Vorstellung des Verfahrens und Klärung des Ziels der Mediation
  2. Beschreibung des Konflikts - Die Konfliktparteien stellen jeweils den Konflikt aus ihrer Sicht dar
  3. Interessen und Bedürfnisse - Die Medianden kommen wieder in einen Dialog
  4. Lösungsoptionen - Mögliche Auswege aus dem Konflikt werden gesucht
  5. Einigung - Die Konfliktbeteiligten erarbeiten eine gemeinsame Vereinbarung, wie der Konflikt gelöst werden soll

Die Teilnahme der Medianden an der Mediation ist freiwillig, die Mediation kann jederzeit beendet werden.

In der Mediation haben beide Konfliktparteien die Möglichkeit, ihre Sicht des Konflikts zu schildern. Auch eigene Bedürfnisse, Interessen, Standpunkte und Wünsche werden dabei einbezogen. Als Mediatorin begleite ich das Verfahren moderierend, führe die Parteien durch die einzelnen Schritte, gebe Impulse und achte auf einen für alle Parteien fairen Ablauf. Dabei bin ich allparteilich und damit offen für die Interessen und Bedürfnisse aller Beteiligten.

Das Ziel der Mediation ist, eine einvernehmliche Lösung des Konflikts zu erarbeiten und Vereinbarungen zu treffen, die dies ermöglichen.

Der Konflikt wird also durch die Konfliktparteien eigenverantwortlich gemeinsam gelöst, sie tragen die Verantwortung für den Ausgang der Mediation. 

Dadurch, dass die Konfliktparteien im Rahmen der Mediation wieder miteinander ins Gespräch kommen, können eigene Interessen und Bedürfnisse vertreten werden. So ist es möglich, eine verbindliche Lösung zu erarbeiten, mit der sich die Medianden identifizieren. 

Mediation führt so in den meisten Fällen zu einer nachhaltigen und langfristig erfolgreichen Lösung des Konflikts, da eine selbst erarbeitete Vereinbarung eher als fair und gerecht empfunden wird - eine Win-Win-Situation für alle Konfliktbeteiligten.